WIESO FORSCHER VERSUCHEN MENSCHENHERZEN IN SCHWEINEN ZU ZÜCHTEN + » ORGAN-NOT « MACHT ERFINDERISCH
CORPUS ANIMA MORBUS RATIO +
LUNGE 15€ Wenn man das liest oder hört, kann einem im ersten
Moment schon etwas mulmig zumute werden. Menschen-
herzen in Schweinen züchten klingt eher nach Science-
Fiction als nach einer medizinischen Methode, die derzeit
erforscht wird und vielleicht in Zukunft die Leben der
Menschen retten könnte, die vergeblich auf ein Spender-
herz oder eine Spenderniere warten. Allerdings hat es
bis vor circa 60 Jahren auch nach Science-Fiction geklun-
gen das Herz eines klinisch Toten in einen Herzkranken
zu verpflanzen. Und außerdem haben sich plumpe For-
schungs- und Fortschrittlichkeitskritik ja auch häufig als
Irrwege des menschlichen Denkens herausgestellt. Au-
topsien waren immerhin eine Weile ebenfalls ziemlich ver-
pönt … Während also Befürworter des Verfahrens in dem
Züchten von Menschenherzen in Schweinen die Chance
auf ein quasi unerschöpfliches Organressort sehen, erken-
nen Gegner darin eher einen Verstoß gegen die Ethik. In
den USA werden derzeit mehrfach Experimente mit mensch-
lichen Organen durchgeführt, die in Schweinen
LEBER 10€ Das National Institut of Health, USA hat deswegen be-
kannt gegeben, dass erst einmal aus ethischer Sicht zu
ergründen sei, ob solche Forschungen im Großformat
legalisiert und unter Umständen sogar finanziert werden
könnten. Interessanterweise stand hierbei nicht etwa
die Frage im Vordergrund, ob es ethisch vertretbar sei
ein anderes Lebewesen auszubeuten, um unser eigenes
Leben zu verlängern, sondern die Frage danach, was
aus der Mischung von menschlichen und tierischen Zel-
len entstehen könnte. Mensch oder Tier ? Oder beides
Wissenschaftler sind sich unschlüssig. … UND DAS GANZE FUNKTIONIERT WIE? Das Prinzip artfremdes organisches Material zu verpflanzen,
stammt aus Japan. Der Forscher Hiromitsu Nakauchi ist
Vorreiter auf dem Gebiet. Bei seinen ersten erfolgreichen
Experimenten hat er genetisch manipulierten Mäusen
Bauchspeicheldrüsen von Ratten eingepflanzt. Da die Orga-
ne artverwandt waren, gab es keine krasse Immunreaktion.
^ ^
+ » WÜRDE MAN EINEM MENSCHEN EIN NORMALES SCHWEINE-
HERZEINPFLAN-
ZEN,KÄME ES BINNEN STUNDEN ZU EINER HYPERAKUTEN ABSTOSSUNGS-
REAKTION« PROF. HEINER NIEMANN VOM FRIEDRICH LÖFFLER INSTITUT IN MARIENSEE
NIERE 5€
Als Hiromitsu seine Experimente jedoch weiter treibeN
und menschliche Stammzellen in Schweineembryos über-
tragen wollte, wurde ihm die Genehmigung für weitere
Forschungen entzogen. Seither lebt Nakauchi in den USA,
wo er seine Forschungen fortsetzt. Im Prinzip kann man
sich den Vorgang folgendermaßen vorstellen: Das gene-
tische Material eines Lebewesens (in dem Fall ein Schwein)
wird so abgewandelt, dass das Lebewesen von sich aus
keine Herzzellen generieren kann. Überträgt man nun
menschliche Stammzellen auf dieses genetisch mutierte
Schwein, bilden sie das Organ aus, welches der Organis-
mus des Schweins aufgrund der Manipulation nicht mehr
selbst ausbilden kann. Hier sehen Kritiker eine Gefahr.
Die Wahrscheinlichkeit ist, wie Nakauchi argumentiert,
gering, dass sich die auf das Schwein übertragenen
menschlichen Stammzellen ausbreiten und nicht nur das
fehlende Organ nachbilden, sondern sich daraus z. B.
auch der menschliche Sprach- oder Sehapparat oder die
Gliedmaßen entwickeln. Ausgeschlossen ist es jedoch
nicht, denn es ist leider nicht möglich die Entwicklung die-
ser Stammzellen genau zu kontrollieren.
Im ersten Moment ist es eine ziemlich irrwitzige Vor-
stellung, dass ein Schwein einem die Hand entgegenstreckt
oder einem ein Liedchen trällert. Irrwitzig, aber irgendwie
doch eher unwahrscheinlich ? Fraglich ist allerdings, wieso
die Schweineembryos, in die menschliche Stammzellen
übertragen wurden, nie voll entwickelt, sondern im Leib der
Leihmutter abgetrieben werden. Vielleicht spielt da doch
ein wenig die Angst vor einem allzu menschlichen Schwein
eine Rolle? Übrigens ist zur Zucht eines menschlichen Or-
gans nicht unbedingt ein anderer Organismus notwen-
dig.MEs können auch in Nährlösungen künstliche Organe
aus Stammzellen gezüchtet werden. Allerdings erreichen
diese außerhalb eines Organismus nicht die notwendige
Größe, um als Spenderorgan herzuhalten. Ein in Nähr-
lösung gezüchtetes Herz aus Stammzellen ist nur wenige
Millimeter groß und dementsprechend nicht im Stande die
Blutzirkulation im menschlichen Körper zu regulieren.
ZUNGE 8€ ALTERNATIVE?
XENOTRANSPLANTATION! Die Idee tierische Organe in den menschlichen Körper
zu verpflanzen ist nicht neu. Dieser Vorgang, genannt Xeno-transplantation, wird schon seit Jahrzehnten über-
dacht. Auch hier stehen wieder Schweine im Fokus. Wieso?
Schweine sind einfach zu züchten und außerdem ist das
Herz des Zwergschweins etwa faustgroß, was ungefähr der
Größe des menschlichen Herzens entspricht. Des Weite-
ren gibt es hier bereits Erfahrungswerte. Herzklappen von
Schweinen werden heute schon erfolgreich bei Men-
schen eingesetzt. Das Herz selbst als Organ ist außerdem
simpel aufgebaut und nicht etwa so komplex wie die Insu-
lin produzierende Bauchspeicheldrüse. Das Herz muss
schlicht pumpen. Und das kann ein Schweineherz ebenso
effizient wie ein Menschenherz. 
 Ganz so einfach ist es dann leider doch nicht, denn 
bei Versuchen das gesamte Schweineherz in einen mensch-
lichen Körper zu übertragen, zeigte sich, dass das Immun-
system des Menschen heftigst auf das fremde Organ re
agierte. Der menschliche Organismus nimmt das Organ als
unbekannten Eindringling von außen wahr, sendet Anti-
körper aus und versucht es abzustoßen.
 TRANSGENE RÜSSELTIERE Das Problem der abgestoßenen Organe versuchen Forscher
derzeit durch das Züchten von genmanipulierten Schwei-
nen zu lösen. Und zwar indem – um es vereinfacht zu sagen
– menschliches Genmaterial auf einen Schweineembryo übertragen wird. Dadurch sollen sich im Schweinekörper
menschliche Zellen ausbreiten. Forscher erhoffen sich eine
geringere Abstoßungsreaktion des menschlichen Körpers
gegenüber eines Schweineherzens mit menschlichen Zellen
als gegenüber einem Schweineherzen, das ausschließlich
aus Schweinezellen besteht. Tests mit Schweineherzen,
in denen sich menschliche Zellen ausgebreitet haben, und
die an einen künstlichen menschlichen Kreislauf ange-
schlossen wurden, ließen durchaus Hoffnung zu, dass wir
zukünftig Schweineherzen in Körper von Menschen, die auf
ein Spendenorgan angewiesen sind, einpflanzen können.
Eine gesunde Skepsis ist angesichts der ganzen Gen-
manipulation, Mutation und dem Züchten von einer Spe-
zies einzig zum Erhalt einiger Individuen unserer
Spezies, sicherlich angebracht – Klar! Auf der anderen
Seite kennen wir vielleicht selber Einzelschicksale,
in denen jemand eine gefühlte Ewigkeit auf ein lebens-rettendes Spenderorgan warten musste. Vielleicht ja
sogar so lange, bis es zu spät war, um weiter warten zu
können. Da erscheint die Aussicht Organe in Schweinen
zu züchten doch weitaus weniger bedenklich. Oder?
ORGANSPENDE, FREMDKÖRPER 
UND STAMMZELLEN Spenderorgane sind » Mangelware «. Laut Deutschem Herzzentrum,
Berlin sterben in etwa 1200 Menschen jährlich, weil nicht rechtzei-
tig ein Spenderorgan aufgetrieben werden kann – und das obwohl sich
80 % der Deutschen bei Befragungen für die Organspende aussprechen.
Was nicht heißt, dass die Zahl derjenigen Deutschen, die einen Spen-derausweis besitzen, genauso hoch wäre. Sie liegt nur bei etwa 17 %. Xenotransplantation Xeno = altgriechisch für » Fremder « oder » Gast «
Transplantation (vom lat. transplantare = verpflanzen) = bezeichnet
die Verpflanzung organischen Materials in der Medizin
 Als Stammzellen bezeichnet man die Körperzellen, aus denen sich jeder andere Zell- oder Gewebetyp ausbilden kann. Stammzellen können außerdem Tochterzellen generieren, die selber wiederum Stammzel-lencharakteristika aufweisen. Sobald eine Stammzelle sich beispiels-
weise in eine Leberzelle entwickelt hat, ist eine Rückentwicklung in das Stammzellenstadium nicht möglich.
WIESO FORSCHER VERSUCHEN MENSCHENHERZEN IN SCHWEINEN ZU ZÜCHTEN + » ORGAN-NOT « MACHT ERFINDERISCH
CORPUS
ANIMA
MORBUS
RATIO
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LUNGE 15€ Wenn man das liest oder hört, kann einem im ersten
Moment schon etwas mulmig zumute werden. Menschen-
herzen in Schweinen züchten klingt eher nach Science-
Fiction als nach einer medizinischen Methode, die derzeit
erforscht wird und vielleicht in Zukunft die Leben der
Menschen retten könnte, die vergeblich auf ein Spender-
herz oder eine Spenderniere warten. Allerdings hat es
bis vor circa 60 Jahren auch nach Science-Fiction geklun-
gen das Herz eines klinisch Toten in einen Herzkranken
zu verpflanzen. Und außerdem haben sich plumpe For-
schungs- und Fortschrittlichkeitskritik ja auch häufig als
Irrwege des menschlichen Denkens herausgestellt. Au-
topsien waren immerhin eine Weile ebenfalls ziemlich ver-
pönt … Während also Befürworter des Verfahrens in dem
Züchten von Menschenherzen in Schweinen die Chance
auf ein quasi unerschöpfliches Organressort sehen, erken-
nen Gegner darin eher einen Verstoß gegen die Ethik. In
den USA werden derzeit mehrfach Experimente mit mensch-
lichen Organen durchgeführt, die in Schweinen
LEBER 10€ Das National Institut of Health, USA hat deswegen be-
kannt gegeben, dass erst einmal aus ethischer Sicht zu
ergründen sei, ob solche Forschungen im Großformat
legalisiert und unter Umständen sogar finanziert werden
könnten. Interessanterweise stand hierbei nicht etwa
die Frage im Vordergrund, ob es ethisch vertretbar sei
ein anderes Lebewesen auszubeuten, um unser eigenes
Leben zu verlängern, sondern die Frage danach, was
aus der Mischung von menschlichen und tierischen Zel-
len entstehen könnte. Mensch oder Tier ? Oder beides
Wissenschaftler sind sich unschlüssig. … UND DAS GANZE FUNKTIONIERT WIE? Das Prinzip artfremdes organisches Material zu verpflanzen,
stammt aus Japan. Der Forscher Hiromitsu Nakauchi ist
Vorreiter auf dem Gebiet. Bei seinen ersten erfolgreichen
Experimenten hat er genetisch manipulierten Mäusen
Bauchspeicheldrüsen von Ratten eingepflanzt. Da die Orga-
ne artverwandt waren, gab es keine krasse Immunreaktion. Als Hiromitsu seine Experimente jedoch weiter treibeN
und menschliche Stammzellen in Schweineembryos über-
tragen wollte, wurde ihm die Genehmigung für weitere
Forschungen entzogen. Seither lebt Nakauchi in den USA,
wo er seine Forschungen fortsetzt. Im Prinzip kann man
sich den Vorgang folgendermaßen vorstellen: Das gene-
tische Material eines Lebewesens (in dem Fall ein Schwein)
wird so abgewandelt, dass das Lebewesen von sich aus
keine Herzzellen generieren kann. Überträgt man nun
menschliche Stammzellen auf dieses genetisch mutierte
Schwein, bilden sie das Organ aus, welches der Organis-
mus des Schweins aufgrund der Manipulation nicht mehr
selbst ausbilden kann. Hier sehen Kritiker eine Gefahr.
Die Wahrscheinlichkeit ist, wie Nakauchi argumentiert,
gering, dass sich die auf das Schwein übertragenen
menschlichen Stammzellen ausbreiten und nicht nur das
fehlende Organ nachbilden, sondern sich daraus z. B.
auch der menschliche Sprach- oder Sehapparat oder die
Gliedmaßen entwickeln. Ausgeschlossen ist es jedoch
nicht, denn es ist leider nicht möglich die Entwicklung die-
ser Stammzellen genau zu kontrollieren.
Im ersten Moment ist es eine ziemlich irrwitzige Vor-
stellung, dass ein Schwein einem die Hand entgegenstreckt
oder einem ein Liedchen trällert. Irrwitzig, aber irgendwie
doch eher unwahrscheinlich ? Fraglich ist allerdings, wieso
die Schweineembryos, in die menschliche Stammzellen
übertragen wurden, nie voll entwickelt, sondern im Leib der
Leihmutter abgetrieben werden. Vielleicht spielt da doch
ein wenig die Angst vor einem allzu menschlichen Schwein
eine Rolle? Übrigens ist zur Zucht eines menschlichen Or-
gans nicht unbedingt ein anderer Organismus notwen-
dig.MEs können auch in Nährlösungen künstliche Organe
aus Stammzellen gezüchtet werden. Allerdings erreichen
diese außerhalb eines Organismus nicht die notwendige
Größe, um als Spenderorgan herzuhalten. Ein in Nähr-
lösung gezüchtetes Herz aus Stammzellen ist nur wenige
Millimeter groß und dementsprechend nicht im Stande die
Blutzirkulation im menschlichen Körper zu regulieren.
+ » WÜRDE MAN EINEM MENSCHEN EIN NORMALES SCHWEINE-
HERZEINPFLAN-
ZEN,KÄME ES BINNEN STUNDEN ZU EINER HYPERAKUTEN ABSTOSSUNGS-
REAKTION« PROF. HEINER NIEMANN VOM FRIEDRICH LÖFFLER INSTITUT IN MARIENSEE
NIERE 5€
ALTERNATIVE?
XENOTRANSPLANTATION! Die Idee tierische Organe in den menschlichen Körper
zu verpflanzen ist nicht neu. Dieser Vorgang, genannt Xeno-transplantation, wird schon seit Jahrzehnten über-
dacht. Auch hier stehen wieder Schweine im Fokus. Wieso?
Schweine sind einfach zu züchten und außerdem ist das
Herz des Zwergschweins etwa faustgroß, was ungefähr der
Größe des menschlichen Herzens entspricht. Des Weite-
ren gibt es hier bereits Erfahrungswerte. Herzklappen von
Schweinen werden heute schon erfolgreich bei Men-
schen eingesetzt. Das Herz selbst als Organ ist außerdem
simpel aufgebaut und nicht etwa so komplex wie die Insu-
lin produzierende Bauchspeicheldrüse. Das Herz muss
schlicht pumpen. Und das kann ein Schweineherz ebenso
effizient wie ein Menschenherz. 
 Ganz so einfach ist es dann leider doch nicht, denn 
bei Versuchen das gesamte Schweineherz in einen mensch-
lichen Körper zu übertragen, zeigte sich, dass das Immun-
system des Menschen heftigst auf das fremde Organ re
agierte. Der menschliche Organismus nimmt das Organ als
unbekannten Eindringling von außen wahr, sendet Anti-
körper aus und versucht es abzustoßen.
 TRANSGENE RÜSSELTIERE Das Problem der abgestoßenen Organe versuchen Forscher
derzeit durch das Züchten von genmanipulierten Schwei-
nen zu lösen. Und zwar indem – um es vereinfacht zu sagen
– menschliches Genmaterial auf einen Schweineembryo übertragen wird. Dadurch sollen sich im Schweinekörper
menschliche Zellen ausbreiten. Forscher erhoffen sich eine
geringere Abstoßungsreaktion des menschlichen Körpers
gegenüber eines Schweineherzens mit menschlichen Zellen
als gegenüber einem Schweineherzen, das ausschließlich
aus Schweinezellen besteht. Tests mit Schweineherzen,
in denen sich menschliche Zellen ausgebreitet haben, und
die an einen künstlichen menschlichen Kreislauf ange-
schlossen wurden, ließen durchaus Hoffnung zu, dass wir
zukünftig Schweineherzen in Körper von Menschen, die auf
ein Spendenorgan angewiesen sind, einpflanzen können.
ZUNGE 8€
Eine gesunde Skepsis ist angesichts der ganzen Gen-
manipulation, Mutation und dem Züchten von einer Spe-
zies einzig zum Erhalt einiger Individuen unserer
Spezies, sicherlich angebracht – Klar! Auf der anderen
Seite kennen wir vielleicht selber Einzelschicksale,
in denen jemand eine gefühlte Ewigkeit auf ein lebens-rettendes Spenderorgan warten musste. Vielleicht ja
sogar so lange, bis es zu spät war, um weiter warten zu
können. Da erscheint die Aussicht Organe in Schweinen
zu züchten doch weitaus weniger bedenklich. Oder?
ORGANSPENDE, FREMDKÖRPER 
UND STAMMZELLEN Spenderorgane sind » Mangelware «. Laut Deutschem Herzzentrum,
Berlin sterben in etwa 1200 Menschen jährlich, weil nicht rechtzei-
tig ein Spenderorgan aufgetrieben werden kann – und das obwohl sich
80 % der Deutschen bei Befragungen für die Organspende aussprechen.
Was nicht heißt, dass die Zahl derjenigen Deutschen, die einen Spen-derausweis besitzen, genauso hoch wäre. Sie liegt nur bei etwa 17 %. Xenotransplantation Xeno = altgriechisch für » Fremder « oder » Gast «
Transplantation (vom lat. transplantare = verpflanzen) = bezeichnet
die Verpflanzung organischen Materials in der Medizin
 Als Stammzellen bezeichnet man die Körperzellen, aus denen sich jeder andere Zell- oder Gewebetyp ausbilden kann. Stammzellen können außerdem Tochterzellen generieren, die selber wiederum Stammzel-lencharakteristika aufweisen. Sobald eine Stammzelle sich beispiels-
weise in eine Leberzelle entwickelt hat, ist eine Rückentwicklung in das Stammzellenstadium nicht möglich.